Kundenbindung geht auch anders. Z.B. indem man einfach einen Kündigungswillen ignoriert.
So geschehen bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Sowohl die monatlichen Kontoführungsgebühren, als auch die restliche Produktpalette sprachen mich einfach nicht mehr an. Also habe ich mir ein neues Zuhause für mein Geld gesucht. Den Unterlagen der neuen Bank beigefügt war ein Formular, mit welchem ich meine bisherige Bankverbindung kündigen kann. Nun wartete ich auf eine Bestätigung oder irgendein Zeichen, dass meine Kündigung bearbeitet wurde. Bei meiner Kreditkarte ging das auch ganz schnell, anteilig wurde mir der Jahresbeitrag gutgeschrieben.
Beim Girokonto tat sich aber nix. Zumindest fast nix, denn die Kontoführungsgebühren wurden brav wieder abgezogen. Auf meine Anfrage per Email wurde mir mitgeteilt, dass kein Kündigungsschreiben im Hause der Ostsäschsischen Sparkasse Dresden eingegangen ist. Moment, meine Kreditkarte hat sich von selber gekündigt?! Aha, wenn ich persönlich zu meinem Berater in die Filiale gehe, geht das ganz fix, stand da noch geschrieben. Da ich keine Lust auf einen Beratungstermin hatte, suchte ich eine Filiale meiner Wahl auf und erläuterte mein Begehren. Auch dort konnte mir nicht geholfen werden, da man nur kündigen kann, wenn man die ec-Karte zurückgibt. Meine Karten habe ich aber selber vernichtet. Womit wir dann beim Titel dieses Beitrags wären.
Ich bin am überlegen, welche Geschütze ich als nächstes auffahre.