Ich bin eben grad wieder zu Hause rein. Ich war im Kino. Habt ihr schon Mirrors gesehen? Ich kann den Film durchaus empfehlen. Aber esst nichts fettiges vorher. Es gab die eine oder andere Szene, bei der meine Tacos Achterbahn gefahren sind. Über die Handlung will ich nicht zu viel verraten, Jack Bauer Kiefer Sutherland ist der Held des Ganzen und muss Menschenleben retten. So. Jedes Genre war mehr oder weniger vertreten. Ein bisschen Horror - zur Freude der anwesenden Herren, bezogen auf das synchrone Gruppenzucken der holden Weibchen - , Action, selbst humoristische Einlagen waren vorhanden. Also, schauts euch an! Ich nehme jetzt erstmal die Spiegel von der Wand. Und entspanne meine rechte Hand. Die hat etwas unter meiner Begleiterin gelitten.
So, da habe ich mich also für die SEO-Campixx Berlin im März 2009 angemeldet. Als Frühbucher schlägt die Konferenz mit 120 EUR zu Buche. Dafür wird auch Einiges geboten und als Anfänger in Sachen SEO kann ich bestimmt meinen Horizont erweitern. Die Idee zur Teilnahme kam übrigens von einem Freund. Bis dahin werde ich mich wohl noch etwas dem Thema widmen, ansonsten wird das eine recht teure Abendveranstaltung für mich.
Kundenbindung geht auch anders. Z.B. indem man einfach einen Kündigungswillen ignoriert. So geschehen bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden. Sowohl die monatlichen Kontoführungsgebühren, als auch die restliche Produktpalette sprachen mich einfach nicht mehr an. Also habe ich mir ein neues Zuhause für mein Geld gesucht. Den Unterlagen der neuen Bank beigefügt war ein Formular, mit welchem ich meine bisherige Bankverbindung kündigen kann. Nun wartete ich auf eine Bestätigung oder irgendein Zeichen, dass meine Kündigung bearbeitet wurde. Bei meiner Kreditkarte ging das auch ganz schnell, anteilig wurde mir der Jahresbeitrag gutgeschrieben. Beim Girokonto tat sich aber nix. Zumindest fast nix, denn die Kontoführungsgebühren wurden brav wieder abgezogen. Auf meine Anfrage per Email wurde mir mitgeteilt, dass kein Kündigungsschreiben im Hause der Ostsäschsischen Sparkasse Dresden eingegangen ist. Moment, meine Kreditkarte hat sich von selber gekündigt?! Aha, wenn ich persönlich zu meinem Berater in die Filiale gehe, geht das ganz fix, stand da noch geschrieben. Da ich keine Lust auf einen Beratungstermin hatte, suchte ich eine Filiale meiner Wahl auf und erläuterte mein Begehren. Auch dort konnte mir nicht geholfen werden, da man nur kündigen kann, wenn man die ec-Karte zurückgibt. Meine Karten habe ich aber selber vernichtet. Womit wir dann beim Titel dieses Beitrags wären. Ich bin am überlegen, welche Geschütze ich als nächstes auffahre.
Schon mal von Mobile Clubbing gehört? Nein? Nun ja, ist eigentlich auch nicht schlimm. Finde ich. Für mich wirkt das Ganze nämlich etwas befremdlich. Man nehme einen öffentlichen Platz. Viele tanzwütige Menschen mit einem mobilen Audioabspielgerät wie iPod, Mp3-Player usw. Und lasse sie tanzen. Das sieht dann ungefähr so aus:
Es muss halt jeder selber wissen, wie er sich zum Affen macht.
So heißt eine Aktion der Deutschen Bahn AG zum Valentinstag. Diese findet u.a. auch in Dresden statt. An diesem Tag darf in ausgewählten Nahverkehrszügen gebaggert und gegraben werden. Start ist 18.00 Uhr. Geflirtet wird nach dem Speed-Dating-Prinzip, nach ein paar Minuten wird der Gesprächspartner gewechselt. Falls man seinen Traumpartner auf der rund zweistündigen Fahrt gefunden hat, kann man in eigens für dieses Event reservierten Cafés und Kneipen auf Tuchfühlung gehen. Die Bahn fungiert als Vermittler, Kontaktdaten werden nur bei gegenseitigem Interesse per Email versandt. Die Teilnahme ist kostenlos. Zeitiges Anmelden wird empfohlen, spätestens jedoch bis zum 10.02.
Meine Meinung: Je nach Gesprächspartner kann sich die bahntypische dynamische Fahrplanauslegung erstmals als vorteilhaft erweisen.
Informationsveranstaltung für alle Mitarbeiter. Ich war der Informant. Wie erklärt man jemandem, dass ein Produkt eingeführt wird, von dem alle wissen, dass es großer Bockmist ist? Ich weiß es nicht. Am einfachsten ist immer die Begründung, dass es eine politische Entscheidung war. Dann weiß eigentlich jeder, dass er die Klappe zu halten hat. Dem war heute leider nicht so. Andere Gründe konnte ich mir auch nicht aus den Fingern saugen. Weil es sie nicht gibt. Zum Glück hat dann meine Chefin nochmals bekräftigt, dass es eine politische Entscheidung war. Ich konnte meine Veranstaltung fortsetzen. Zwei Konsequenzen: 1. Ich muss an meiner Authorität arbeiten. 2. Mich würde mal ein Sympathiebaromter meiner Person interessieren. Kollegialer Gruß, Eurer plastefuchs
Eigentlich bin ich ja motiviert, jede Aufgabe zu lösen. Manchmal gibt es aber Aufgaben, die nicht zu lösen sind. Meine Chefin möchte dann trotzdem eine Lösung. Nächste Woche bekommen wir einen Prüfer ins Haus. Er möchte prüfen. Akten. Und das möglichst ungestört. Also erhebt dieser Prüfer den Anspruch eines Einzelzimmers. Und hier liegt die Unmöglichkeit, wir haben keine freien Einzelzimmer. Vielleicht erscheine ich ja morgen mit den 21 Werkzeugen eines Maurers auf Arbeit: ein Kasten Bier und eine Bild.
Nachdem ich nun einige Tage im Umzugsstress war und teilweise sogar ohne Internet leben musste, melde ich mich zurück. Auf Arbeit gab es heute eine kleine Frühstücksrunde. Man sprach über Gott und die Welt. Und über Beziehungen. Der Wortlaut einer Kollegin: "... junge Männer, also jünger als du Thomas, ...". Das saß! Jetzt ist es also soweit. Ich zähle anscheinend nicht mehr zu den jungen Männern. Ich hoffte, das käme später.
Kommentare
So, 16.11.2008 15:53
ja die abendveranstaltung könn te wirklich teuer werden [...]
Di, 12.02.2008 22:38
nö, die können alle selber zau bern
Di, 12.02.2008 22:21
ah - ich dachte schon, der uri geller zaubert allen di [...]
Di, 12.02.2008 21:46
das ist es ja gerade. da tanzt jeder nach seiner eigen [...]
Di, 12.02.2008 20:18
sieht irgendwie lustig aus. ab er wo ist da die musik? [...]